Wer kennt sie nicht?! Die Schuhe, die für das ultimative Sommergefühl und damit verbunden für Sonne, gute Laune, Freizeit, Urlaub und Strand stehen. Die Rede ist von Espadrilles.

Die Geschichte der Espadrilles

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Sie werden hierzulande oft fälschlicherweise als Espadrillos oder Espandrillos bezeichnet. Die Herkunft des Begriffes „Espadrilles“ liegt jedoch im Provenzalischen/Okzitanischen „espardillo“ und ist auf das ursprünglich für die Sohle verwendete Espartogras (Steppengras) zurückzuführen. Eigentlich waren sie als Schuhe für Fischer und Bauern gedacht. Leichte Leinenschuhe, bequem und funktional, mit Schlupfschaft aus Baumwolle oder Leinen und eine Sohle aus geknüpften Pflanzenfasern (Flachs, Hanf). Um sie widerstandsfähiger und wasserfester zu machen, wurde eine dünne Lage Gummi zusätzlich auf die Hanfsohle angebracht.

In den 50er und 60er Jahren trugen dann internationale Berühmtheiten wie Sophia Loren, Grace Kelly und Pablo Picasso die traditionellen Unisex-Schuhe und machten sie so salonfähig. Anfang der 60er Jahre interpretierte der Modedesigner Yves Saint Laurent die herkömmlichen Espadrilles neu und brachte mit dem spanischen Hersteller Castañer die ersten Espadrilles mit Plateau-Bastabsatz auf internationale Laufstege.
In den 80er Jahren waren sie die Trendschuhe schlechthin und Fashionliebhaber hatten mindestens ein Paar davon im Schuhschrank. Wer erinnert sich nicht an Don Johnson in Miami Vice, der „sonnengegerbt“ seine Espadrilles zum weißen Anzug trug.
Dann wurde es erst einmal wieder still um die Espadrilles und sie kehrten erst allmählich mit Designern wie Hèrmes, Mark Jacobs oder Louis Vuitton mit neuen Keilabsatz-oder Mustermix-Varianten in die Schuhmode zurück.

Und heute?

Espadrilles

Wer heute Espadrilles trägt, kombiniert sie am besten zu kurzen Shorts, zum Strandoutfit, zu Sommerkleidern oder auch langen Röcken. Wichtig ist, dass die frischen Sommerschuhe mit ihrem unverkennbaren „Urlaubslook“ Damen-, Herren- und Kinderfüße glücklich machen.