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Frauen erobern die Welt! Ob Angela Merkel als erste Frau im Staat oder Hillary Clinton als erste weibliche Präsidentschaftskandidatin der USA. Egal, was man von ihrem politischen Kurs halten mag: Die beiden stehen für kluge, smarte Frauen, die mitten im Leben stehen. Und solche Vorbilder brauchen wir. Vor allem natürlich in der Kunst und im Film. Wir haben für Sie unsere Lieblingskomödien mit starken, weiblichen Figuren herausgesucht. Charaktere, mit denen wir mitfühlen und deren Einstellungen zu Liebe und Leben wir uns als Vorbild nehmen können. Kennen Sie schon alle Filme?

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Der Club der Teufelinnen (USA, 1996)

Ein Klassiker, witzig, charmant und spannend! Die drei ehemaligen College-Freundinnen Brenda, Elise, ­Annie (gespielt von Goldie Hawn, Bette Midler und Diane Keaton) treffen sich nach Jahren zufällig wieder. Bei keiner ist das Leben so verlaufen wie erwartet: verlassen, betrogen und geschieden von ihren (Ex-)Ehemännern. Die Drei beschließen, ihr Leben selbst wieder in die Hand zu nehmen und fordern Gerechtigkeit für sich und ihr Leben ein. Sie unterstützen sich gegenseitig, um die Männer gesellschaftlich und finanziell zu ruinieren. Denn Rache ist bekannterweise süß.

 

Die Teufelin (USA, 1989)die-teufelin

Roseanne Barr verkörpert das graue Mäuschen Ruth, die von ihrem Ehemann Bob für die bildhübsche Schriftstellerin Mary Fisher (Maryl Streep) verlassen wird. Nicht ganz fair, wie sie findet, hat Bob doch beruflich jede Menge Dreck am Stecken und lässt seine beiden Kinder für eine oberflächliche Künstlerin sitzen. Ruth bläst zum Gegenangriff an: Sie sprengt das Familienheim in die Luft und setzt die zwei Kinder bei ihrem Ex und dessen Geliebten ab. Dann gründet sie mit ­einer neu gefundenen Verbündeten eine Personalvermittlungsfirma speziell für Frauen. Und auch Marys Leben wird gehörig durcheinander gewirbelt.

Ein kurzweiliger, spaßiger Film. Besonders Maryl Streep glänzt in ihrer Rolle als affektierte Schriftstellerin im pinken Zauberpalast.

 

Wer ist Mr. Cutty? (USA, 1996)wer-ist-mr-cutty

Frauen und Männer sind in der Arbeitswelt noch immer nicht gleichberechtigt. Dieses Problem ist der Ausgangspunkt des Filmes, der schon 1996 gedreht wurde.  Whoopie Goldberg versucht sich darin als Laurel in der Finanzbrache mit ihrer eigenen Agentur selbstständig zu machen. Alle Kooperationen scheitern allerdings, weil sie weiblich ist. Keiner will ein Geschäft mit ihr abschließen. So erfindet die Afro-Amerikanerin kurzerhand den Geschäftspartner Robert Cutty, der weiß und männlich ist. Quasi über Nacht wird ihre Agentur der neue Star im Finanzsektor. Das lockt auch Neider an, die alles versuchen, um die wahre Identität von Mr. Cutty aufzudecken.

Eine Spiel der Verwechslungen und mittendrin die schlagfertige Whoopy Goldberg.

 

Liebe braucht keine Ferien (USA, 2006)liebe-braucht-keine-ferien

Amanda (Cameron Diaz) und Iris (Kate Winslet) sind beide frisch getrennte Singles und wollen an Weihnachten nicht alleine zu Hause rumsitzen. Sie beschließen, für zwei Wochen ihre Häuser zu tauschen: Die Britin Iris lernt in Hollywood einen alten Drehbuchautor und einen jungen Komponisten kennen. Die US-Amerikanerin Amanda findet sich in einer verschneiten Landhütte außerhalb Londons wieder, an die bald der betrunkene Bruder von Iris klopft.

Eine romantische Komödie, in der beide weiblichen Figuren in ihrer neuen Umgebung sich selbst besser kennenlernen und über sich hinauswachsen. Iris gewinnt an Cleverness, Amanda kann endlich Gefühle zulassen.

 

Liebe auf den ersten Schlag (F, 2014)liebe-auf-den-ersten-schlag

Die schroffe Madeleine ist so ganz anders, als die anderen Mädchen. Sie glaubt fest an das baldige Ende der Welt und will darauf vorbereitet sein. Deswegen trainiert sie hart dafür.  ­Arnaud findet das Mädchen trotz seiner eigenwilligen Denkweise interessant. Um ihr näher zu kommen, begleitet er sie bei einem Survival-Training. Doch da ­fangen die Probleme erst an.

Eine französische Drama-Romanze mit einem eigenwilligen schrägen ­Humor. Der Film bricht mit klassischen ­Rollenbildern und zeigt viel Feingefühl für die einzelnen Charaktere. Alles ­andere als banal!

 

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Mademoiselle Populaire (F, 2012)

Der Film spielt in den späten 1950ern und Rose träumt von der großen weiten Welt. Sie fängt als Sekretärin an. Zwar ist sie tollpatschig und chaotisch, aber ein Ass an der Schreibmaschine. Ihr Chef Louis überzeugt sie, an ­einem Schreibmaschinen-Wettbewerb teilzu­nehmen. Er bietet sogar an, sie zu trainieren, damit sie schneller tippt, als alle anderen. Die Gefühle der beiden werden dabei kräftig durcheinander gewirbelt und Rose muss sich nicht nur der Weltmeisterschaft im Schnelltippen stellen, sondern auch ihren Gefühlen.

 

Shoppen (D, 2006)

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Über das Kennenlernen von 18 Singles in München beim Speed Dating und danach. Es treffen ­Geschäftsmänner wie kantige Naturburschen auf die unterschiedlichsten, spannenden Frauen: eine selbstbewusste Ernährungsberaterin, eine idealistische Romantikerin und eine Frau, die vor lauter ­Rederei kaum zum Zuhören kommt. Alle voller Fehler, aber gerade deswegen so liebenswürdig. Ein ­urkomischer, heiterer Film, in der die unterschiedlichsten Figuren aufeinanderprallen. Alle auf der ­Suche nach Zuneigung, Aufmerksamkeit und dem Ende der Einsamkeit. Leider ist der Film viel zu schnell zu Ende.