Die Schuhe der Tänzerinnen

Vor 100 Jahren formte der Ballettschuh die Füße der Ballerina. Die Idee, daraus Schuhe für alle Damenfüße zu fertigen, geht auf den italienischen Schuhmacher Salvatore Capezio zurück. Schnell eroberten seine Tanzschuhe von New York aus die Bühnen der Welt.

Der Weg zum Modeklassiker

Ballerina Schuhe

Als die amerikanische Modedesignerin Claire McDarwell 1941 als Erste den Ballerina in ihre Kollektion aufnahm, avancierte der simple Ballettschuh zum Modeklassiker. Warum? Er ist straßentauglich, bequem, schick und bezahlbar. Und das bis zum heutigen Tag. Besonders die Filmikone und ehemalige Balletttänzerin Audrey Hepburn adelte den Ballerina mit ihrer Anmut, Grazie und Attitüde. 1954 kreierte der Luxusschuster Salvatore Ferragamo für die zierliche Schauspielerin einen schlichten und eleganten Ballerina. Der Grund: Sie überragte in ihrer Filmrolle als Sabrina in dem gleichnamigen Film ihren Filmpartner Humphrey Bogart um ganze 11 Zentimeter.

Und heute?

Seither tragen körper- und stilbewusste Frauen auf der ganzen Welt den Ballerina. Immer mit im Spiel: Ein Hauch von Hollywoodflair, den jede Trägerin umweht.
Der Klassiker hat in den letzten Jahren noch einige Upgrades bekommen. So finden wir ihn heute in spitzer und abgerundeter Form vor. Die Spitze ist zum Teil verziert mit Schleifen, Blümchen oder Strasssteinen. Der neueste Trend sind Ballerinas mit Schnürung, die bis über den Knöchel gehen – so wie bei Ballettschuhen. Nur eines ist gleich geblieben: der nicht vorhandene Absatz.